Was haben Mormonen mit Ahnenforschung zu tun?

Was haben Mormonen mit Ahnenforschung zu tun?

Im Zusammenhang mit der ahnenforschung ist die Glaubensgemeinschaft der Mormonen ein wahrer Geheimtipp. Das sollte man wissen.

Die Genealogie, oder einfach ausgedrückt: die Ahnenforschung, beschäftig sich mit unseren Wurzeln. Damit woher wir abstammen und wer genau unsere Vorfahren waren. Wenn Sie sich nun selbst auf die Suche Ihrer Ahnen begeben wollen, dann müssen Sie folgende Fachbegriffe auf jeden Fall wissen:

Die „Ahnentafel“ oder der „Stammbaum“ ist eine detaillierte Auflistung von Daten und vor allem Namen der Personen, die Ihre Vorfahren bzw. Verwandten sind. Es zeigt die Verbindungen zwischen den Menschen, z. B. durch eine Heirat und ob und wie viele Babies aus der Ehe hervorgehen. Nun wird die nächste Generation dargestellt und deren Verwandtschaftsgrade beziehungsweise deren Verbindungen. So entsteht nach und nach eine genaue Auflistung Ihrer Vorfahren und Verwandten.

Der „Erbgang“ zeigt die genetischen Übereinstimmungen zwischen Ihnen und Ihren Verwandten. Dadurch können Sie leichter auf Erbkrankheiten schließen. Aber auch besondere körperliche Merkmale werden ebenso vererbt und können sich durch ganze Generationen ziehen.

Die „Stammlinie“ stellt die Reihe der männlichen Vorfahren dar. Sie geht vom jüngsten Familienmittglied über dessen männlichen Elternteil zum Großvater und dessen Großvater- so weit wie eben Informationen über die Familie vorhanden sind. Natürlich gibt es auch als Gegenstück zur männlichen Stammlinie die sogenannte Mutterlinie. Diese ist im Prinzip genau so aufgebaut, allerdings wird hier nur die weibliche Linie verfolgt.
Auch der Begriff des „Totenzettel“ sollte Ihnen geläufig sein, denn er ist ein wichtiges Hilfsmittel auf der Suche nach Ihren Vorfahren. Auf ihm sind alle wichtigen Daten gesammelt- von dem Geburtsdatum und Ort bis hin zum Sterbedatum und Sterbeort. Der Sterbezettel wurde früher traditionell an alle Anwesenden der Beerdigung verteilt, aber auch versandt oder im Rathaus angebracht, um das Ableben des Menschen öffentlich zu machen.

Diese Begriffe können Ihnen eine gute Hilfe auf der Ahnensuche sein. Versuchen Sie einfach strategisch vorzugehen. Sammeln Sie erst die ganzen Informationen, danach ordnen Sie diese nach der Wichtigkeit. Und schließlich können sie die Puzzle-Teile nach und nach zusammenfügen und das ganze Bild betrachten. Die Ahnenforschung ist nicht all zu leicht zu betreiben, aber wenn Sie sich erst einmal eine Zeit lang damit auseinander gesetzt haben, dann wird es Ihnen immer leichter fallen und ein wundervolles neues Hobby werden.

Mormonen und Ahnenforschung

Ein Geheimtipp für alle, die fleißig Ahnenforschung betreiben, sind die Mormonen. Denn die Kirche Jesu Christi der Heiligen letzten Tage, wie sich die Mormonen gerne selbst bezeichnen, betreibt weltweit die größte Genealogie-Forschungseinrichtung. Diese Forschungsstellen sind für jedermann zugänglich und kostenlos.
Also scheuen Sie sich nicht die Forschungsstellen in Anspruch zu nehmen, denn dort sind Millionen von Daten gespeichert. In vielen Städten sind Informationscenter vorhanden, in denen man Ihnen gerne bei der Suche Ihrer Vorfahren weiter hilft. Und haben Sie keine Angst, dort werden Sie sicherlich nicht belästigt zur mormonischen Religion zu konvertieren. Alles geschieht ohne den geringsten Hintergedanken und ist einzig und allein zur Ahnenforschung gedacht.

Wenn Sie erst einmal genug Informationen zusammengetragen haben, dann sollten Sie diese systematisch ordnen. Achten Sie dabei auf ein genaues Arbeiten und eine präzise Datenverarbeitung sowie auf das Geburts- und Sterbedatum Ihrer Verwandten. Wenn mehr Informationen vorhanden sind, dann können Sie auch noch den Geburts- bzw. den Sterbeort angeben. Dies kann sehr aufschlussreich sein, wenn Sie sich für die Verbreitung Ihrer Ahnen interessieren.

Lebten sie alle in Europa? Oder stammen einige Ahnen von einem anderen Kontinent ab? Waren Ihre Vorfahren sesshaft oder liebten sie das herumreisen durch die Welt. Das kann Ihnen auch Aufschluss geben über Ihr eigenes Leben. Fühlen Sie sich oft unruhig und können dieses Gefühl weder zuordnen noch erklären? Es könnte an Ihren Wurzeln liegen. Vielleicht hat sich die ausgeprägte Reiselust eines Vorfahren von Ihnen schlicht auf sie vererbt. Dann folgen sie ruhig diesem Ruf! Sammeln Sie weiter wichtige Daten und Informationen über ihre Ahnen. Suchen Sie die Orte auf in denen sie lebten- bestimmt werden Sie dort Ihre Erfüllung finden.

Auch können sie auf die Anzahl Ihrer Vorfahren eingehen. Waren sie Einzelgänger oder liebten sie große Familien? Auch das könnte Ihnen auf der Suche nach Ihrem eigenen Weg weiterhelfen. Und wenn Sie ihn gefunden haben, dann gehen Sie ihn. Er wird Sie glücklich machen und Lebensfreude bringen. Ihre Ahnen können Ihnen dabei vielleicht eine wertvolle Hilfe sein.

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